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Vor, nach und neben dem Krieg – Spurensuche an den Rändern der Konflikte
Das erste Kapitel dieses Projekts beschäftigt sich mit der «Erinnerung an den Grossen Vaterländischen Krieg», wie der Zweite Weltkrieg in der ehemaligen Sowjetunion genannt wird. Der Sieg über Hitler-Deutschland wird heute noch ausgiebig gefeiert und in riesigen Museen dargestellt. Nicht nur Kriegsveteranen sondern auch viele junge Menschen beteiligen sich aktiv an dieser Erinnerungskultur.
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Mit der schwierigen Erinnerung in der sicheren Fremde
Martina Kamm und Meinrad Schade haben in Wort und Bild Folter- und Kriegsopfer in der Schweiz porträtiert und 2008 in einer Ausstellung präsentiert. Die Porträtierten sind Klientinnen und Klienten der Ambulatorien für Folter- und Kriegsopfer afk in Bern und Zürich.
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Heimatverlust: Europa 1999 - 2004
Kriegsflüchtling, Wirtschaftsflüchtling, Auswanderer, Migrant, Vertriebener, Asylant – die Wörtervielfalt entwirft nur ein grobes Abbild der möglichen Gründe, sein Zuhause zu verlassen. Die betroffenen Menschen haben bei aller Unterschiedlichkeit ihrer Schicksale etwas gemeinsam: Alle haben ihre Heimat verloren und hoffen auf eine bessere Zukunft.